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Die Abrafaxe zur Zeit der Hanse - Serie (507 bis 521) – außer 509

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Seitenzahl: 780, Einband: geheftet, Format: 21,00 × 29,50

Beschreibung

die bislang 15 Hefte der Serie "Die Abrafaxe zur Zeit der Hanse"

Deutschland; um 1400


Seit dem 12. Jahrhundert stieg die Hanse zu einem wichtigen Mitspieler um die Macht im niederdeutschen Raum auf. Als Kaufmannsbund setzte sie Handelsprivilegien für ihre Mitglieder durch und zögerte auch nicht, politische und sogar militärische Mittel einzusetzen, wenn diese Privilegien bedroht waren. Nicht nur Ostseestädte zählten zur Hanse. Im gesamten niederdeutschen Raum gehörten Orte dem Bund an. So war Köln lange Zeit die größte Hansestadt. In der Blütezeit hatte die Hanse viele hundert Mitglieder. Das Herz des Bundes aber war Lübeck. Auch der kulturelle Einfluss der Hanse ist nicht zu unterschätzen. So übernahmen die meisten der in jener Zeit gegründeten Städte im Ostseeraum das Lübecker Recht. Die Hauptkirche wurde oft der Lübecker Hauptkirche St. Marien nachempfunden.

Die Handelswege der Ostsee wurden von der Hanse beherrscht. Salz aus Lüneburg war ein wichtiges Handelsgut. Überall an den Küsten des baltischen Meeres wurde Salz gebraucht, um die reichen Heringsfänge haltbar zu machen.

Auch außerhalb Niederdeutschlands trieb die Hanse Handel. Die wichtigsten Niederlassungen waren der Stalhof in London, der Peterhof im russischen Nowgorod sowie die Kontore im flandrischen Brügge und in Bergen in Norwegen.

Bis ins 17. Jahrhundert fanden regelmäßig Hansetage statt. Bei diesen Treffen beriet man sich und fasste für alle Mitglieder verbindliche Beschlüsse. Im Jahr 1669 trafen sich die Hansestädte zum letzten Mal. Aufgelöst wurde die Hanse aber nie.